Beschäftigungsförderung und Jugendhilfe gemeinsam anpacken (BeJuga)

 

Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg fördert im Rahmen des Landesprogramms "Neue Chancen auf dem Arbeitsmarkt" die Erprobung von Konzepten zur besseren Verknüpfung von Beschäftigungsförderung und Jugendhilfe (BeJuga). Ziel von BeJuga ist es, eine ganzheitliche Unterstützung für Familien im SGBII-Leistungsbezug mit mindestens einem minderjährigen Kind anzubieten und einen niederschwelligen Zugang für zu weiterführenden Beratungs-, Betreuungs- und Beschäftigungsangeboten zu ermöglichen.

 

Die GJB ist seit Juli 2017 einer der Standorte im Projekt TANDEM II, in dem unter Federführung der  PHOENIX Genossenschaft für Beschäftigung und Bildung e.G. in sechs Modellregionen Familien im SGBII-Leistungsbezug mit mindestens einem minderjährigen Kind ganzheitlich betreut werden. Das Projekt war zunächst bis zum Jahresende 2019 angelegt.

In der zweiten Modellprojektphase bis 2022 sind die ehemaligen Standorte von TANDEM II jeweils in ihrer Modellregion BeJuga-Träger. Die GJB führt das Projekt BEJUGA TANDEM III Stuttgart durch. Alle sechs Träger führen jedoch zusätzlich zum Modellprojekt die trägerübergreifende Zusammenarbeit in Erfahrungsaustausch, Fortbildung und Evaluation fort.

 

Die GJB wird als Projektträger für BEJUGA TANDEM III Stuttgart zehn bis fünfzehn Familien im SGBII-Leistungsbezug mit mindestens einem minderjährigen Kind ganzheitlich betreuen. Das Projekt ist damit eines von 23 Modellprojekten des Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg im Baustein "Beschäftigungsförderung und Jugendhilfe gemeinsam anpacken (BeJuga)" des Landesprogramms "Neue Chancen auf dem Arbeitsmarkt".

 

BeJuga erprobt Konzepte, Methoden und Instrumente zur besseren Verknüpfung von Beschäftigungsförderung und Jugendhilfe.  Ziel ist, dass Jobcenter und Träger eng mit der Jugendhilfe zusammenarbeiteten. Auch Informationsdefizite über weitere Hilfsangebote sollen abgebaut und gesellschaftliche Teilhabe gefördert werden.

 

Neben der örtlichen Vernetzung sieht die Konzeption einen engen Austausch der Standorte des ehemaligen TANDEM II-Projektes untereinander vor.