FAIR: Neue Wege der Erwerbs- und Sozialintegration im Fasanenhof

Im Rahmen des ESF-Bundesprogramms „Bildung, Wirtschaft, Arbeit im Quartier (BIWAQ)“ führt die GJB das Projekt FAIR im Programmgebiet Stuttgart-Fasanenhof durch. Im Projekt werden Arbeitslose aus Bedarfsgemeinschaften im Langleistungsbezug des SGB II, aktiviert, beraten und bei ihrer Erwerbs- und Sozialintegration unterstützt.


Der Stuttgarter Stadtteil Fasanenhof als Programmgebiet im  ESF-Bundesprogramm „Bildung, Wirtschaft, Arbeit im Quartier (BIWAQ)“ weist u.a. eine unausgewogene Bewohnerstruktur auf. Überdurchschnittlich viele Bewohner/innen sind nicht erwerbstätig und befinden sich im Langleistungsbezug von Arbeitslosengeld II. Teilweise besteht die Hilfebedürftigkeit bereits über Generationen hinweg.

 

Integration von langzeitarbeitslosen Frauen und Männern in Arbeit

 

Das BIWAQ-Projekt FAIR will mit einem aktivierenden Angebot von Beratung, Information und Coaching zur Überwindung von beschäftigungshemmenden Problemlagen beitragen. Das Angebot ist bewusst niedrigschwellig gehalten und ist gekennzeichnet von aufsuchender Sozialarbeit. Dadurch wird eine Förderlücke im Stadtteil geschlossen.

 

Ziel des Angebotes ist, über eine, an der so genannten Bedarfsgemeinschaft orientierten Beratung und Begleitung einen Weg in eine existenzssichernde Beschäftigung zu realisieren.Dadurch kann einerseits der finanzielle Hilfebedarf reduziert und andererseits positive Wirkungen auf das Gebietsimage des Fasanenhofs erzielt werden.

 

Kooperationsstrukturen im und für den Stadtteil

 

Alle wichtigen Hilfesysteme der Sozial-, Jugend- und Arbeitsverwaltung sowie der Kommunalverwaltung und dem Quartiersmanagenment sind als Kooperationspartner in FAIR eingebunden, so dass die Unterstützungsprozesse für die Teilnehmer/innen im Sinne eines ganzheitlichen Ansatzes umgesetzt werden können.

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GJB BIWAQ Projekt FAIR 04-2014.pdf
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