Das Projekt KIZ+ Kinder im Zentrum wird Rahmen des ESF-Bundesprogramms „Akti(F) - Aktiv für Familien und ihre Kinder“ durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales und dem Europäischen Sozialfonds gefördert

Die Informations- und Unterstützungsangebote von KiZ+ sind kostenfrei. 


Von der Familienkasse in die Haushaltskasse.  Anspruch auf Kinderzuschlag sichern

"KIZ+ Kinder im Zentrum" (KIZ+) ist ein Modellprojekt im ESF-Bundesprogramm „Akti(F) - Aktiv für Familien und ihre Kinder“ zur nachhaltigen Verbesserung der Lebenssituation von Familien. Es will Anregungen für die Entwicklung von Unterstützungsangeboten geben, die die Lebenssituation und gesellschaftliche Teilhabe von Familien und ihren Kindern, die von sozialer Ausgrenzung und Armut bedroht sind, verbessern.

 

Die Informations- und Unterstützungsangebote on KiZ+ wenden sich exklusiv an Familien aus Stuttgart (Paare oder Alleinerziehende), die den Kinderzuschlag (KiZ) erhalten oder die Anspruch darauf haben, wenn

 

  • mindestens Kind im Haushalt der Eltern lebt, unter 25 Jahre alt und nicht verheiratet beziehungsweise nicht in einer eingetragenen Lebenspartnerschaft ist,
  • man Kindergeld (oder eine vergleichbare Leistung) für das Kind erhält
  • Das Bruttoeinkommen der Familie höher als 900 Euro (Paare) bzw. 600 Euro (Alleinerziehende) ist

Der tatsächliche Kinderzuschlag von monatlich bis zu 185 Euro pro Kind wird auf Antrag der Eltern berechnet. Mit Kinderzuschlag und evtl. Wohngeld haben die Familien genug Geld für den Unterhalt der Familie. Wern KiZ bekommt hat aus Anspruch auf Gebührenbefreiung für den Kita-Platz, auf Leistungen für Bildung und Teilhabe (auch „Bildungspaket“), wie unter anderem Zuschüsse für den Schulbedarf des Kindes, Mittagsverpflegung in Kita und Schule oder Lernförderung.

 

Unsere KIZ+-Fachberater*innen übernehmen vor Ort die Einzelfallberatung beim Zugang zu Sozial-und Unterstützungsleistungen sowie zur Entwicklung beruflicher Perspektiven:

  • gemeinsame Antragstellung mit den Eltern und qualifizierte Antragsbegleitung um den Antrag auf Kinderzuschlag zum Erfolg zu führen
  • Informationen zur Annahme von lokal und regional vorhandenen Hilfeangeboten sowie Sozialleistungen
  • Unterstützung beim Erhalt, der Ausweiterung oder Aufnahme einer Beschäftigung sowie auf Wunsch beschäftigungsbegleitendes Coaching
  • Information über regionale Bildungs-, Sport-, Gesundheitsförderungs-, Kulturangebote, zu gesetzlichen und freiwilligen Leistungen für die Kinder sowie Unterstützung bei der Antragstellung

Unsere KIZ+-Fachberater*innen sind in ihrem KIZ+Büro erreichbar unter:  

Ulmer Straße 289

70327 Stuttgart (Wangen)

 

Sprechzeiten:

Mo, Mi, Do 8 Uhr bis 12:30 Uhr / 13:30 bis 15:00 Uhr und Fr. 8 bis 12 Uhr sowie nach Terminvereinbarung, auch außerhalb von Kontaktzeiten und Projektbüro.

 

Die Stadtbahnhaltestelle Inselstraße

der U4 und U9 ist 30 Meter vom Büro entfernt. 

Telefon: 0711 - 22 99 6-351

Mail: kizplus-stuttgart@ulmer-strasse.net

 

Bitte vereinbaren Sie telefonisch einen Termin für Ihre Einzelberatung oder schicken Sie uns eine Mail. Danke.


In Absprache mit den Kooperationspartnern vor Ort, der Landeshauptstadt Stuttgart und der Familienkasse der Bundesagentur für Arbeit wollen wir v.a. Familien in „verdeckter Armut“ erreichen.

 

Das Modellprojekt KIZ+ ist ein trägerübergreifendes, konzeptionell einheitliches Modellvorhaben der PHOENIX Beschäftigung und Bildung e.G.. Es wird seit Juni 2020 in fünf baden-württembergischen Stadt-und Landkreisen in Kooperation mit den dortigen Sozialverwaltungen und Jobcentern sowie den beiden Familienkassen der Bundesagentur für Arbeit in Baden-Württemberg durchgeführt.

 

Neben der direkten Unterstützung der Familien und ihrer Kinder werden Kooperationsverbünde in den einzelnen Stadt- und Landkreisen sowie überregional im Programmgebiet initiiert, um strukturelle Beiträge zur Verbesserung der rechtskreisübergreifenden Zusammenarbeit zur Zielgruppe vor Ort zu erproben und zu leisten.

 

Das Gesamtprojekt KIZ+ wird im Rahmen des ESF-Bundesprogramms „Akti(F) - Aktiv für Familien und ihre Kinder“ durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales und dem Europäischen Sozialfonds gefördert. Es werden über die gesamte Projektlaufzeit bis Dezember 2022 insgesamt 1,2 Mio. Euro ESF-Fördermittel und 980.000 Euro Fördermittel des BMAS zur Projektdurchführung bereitgestellt. Auch die Stiftung Pro Humanitate fördert das Projekt mit rd. 45.000 Euro.

 

Weitere Informationen erhalten Sie hier:

ESF-Bundesprogramm „Akti(F) - Aktiv für Familien und ihre Kinder“ 

Bundesministerium für Arbeit und Soziales

Europäischen Sozialfonds

Europäische Union