Beschäftigungsförderung und Jugendhilfe gemeinsam anpacken (BeJuga)

Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg fördert im Rahmen des Landesprogramms "Neue Chancen auf dem Arbeitsmarkt" die Erprobung von Konzepten zur besseren Verknüpfung von Beschäftigungsförderung und Jugendhilfe (BeJuga). Ziel von BeJuga ist es, eine ganzheitliche Unterstützung für Familien im SGBII-Leistungsbezug mit mindestens einem minderjährigen Kind anzubieten und einen niederschwelligen Zugang für zu weiterführenden Beratungs-, Betreuungs- und Beschäftigungsangeboten zu ermöglichen.

Die GJB ist seit Juli 2017 einer der Standorte im Projekt TANDEM II, in dem unter Federführung der  PHOENIX Genossenschaft für Beschäftigung und Bildung e.G. in sechs Modellregionen Familien im SGBII-Leistungsbezug mit mindestens einem minderjährigen Kind ganzheitlich betreut werden. Das Projekt ist zunächst auf ein Jahr angelegt, eine Verlängerungsoption bis Ende 2019 ist jedoch bereits vorgesehen.

 

PHÖNIX Beschäftigung und Bildung e.G. wird als Gesamtprojektträger für TANDEM II in jeweils sechs Modellregionen sieben bis zehn Familien im SGBII-Leistungsbezug mit mindestens einem minderjährigen Kind ganzheitlich betreuen. TANDEM II ist damit eines von zwei Modellprojekten des Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg im Baustein

"Beschäftigungsförderung und Jugendhilfe gemeinsam anpacken (BeJuga)" des Landesprogramms "Neue Chancen auf dem Arbeitsmarkt".

 

Tandem II erprobt Konzeote, Methoden und Instrumente zur besseren Verknüpfung von Beschäftigungsförderung und Jugendhilfe.  Ziel des Projekts ist, dass Jobcenter und Beschäftigungsträger eng mit der Jugendhilfe zusammenarbeiteten. Auch Informationsdefizite über weitere Hilfsangebote sollen abgebaut und gesellschaftliche Teilhabe gefördert werden.

Die PHÖNIX e.G. führt das Projekte an folgenden Standorten durch:

  • Staufen Arbeits- und Beschäftigungsförderung gGmbH Göppingen,
  • AWO Werkstatt Heidenheim,
  • pro labore gGmbH Reutlingen,
  • Gesellschaft für Jugendsozialarbeit und Bildungsförderung e.V. Stuttgart,
  • WALDHAUS gGmbH Hildrizhausen und
  • Q-Print & Services Pforzheim.

Neben der örtlichen Vernetzung sieht die Konzeptionen von PHOENIX e.G. einen engen Austausch der Standorte untereinander vor. Zudem ist eine wissenschaftliche Begleitung in Verantwortung des Ministeriums geplant. Es erwarte sich durch die praktischen Erfahrungen und eine wissenschaftliche Begleitung grundsätzliche Erkenntnisse, wie die Beschäftigungsförderung und Jugendhilfe besser verknüpft werden könnten.